DIE MUSEEN

Sonderausstellung 20 JAHRE FEUERTANZ FESTIVAL

In Abenberg hat das Museum auf der Burg wieder geöffnet – und zeigt Erinnerungen an das Feuertanz Festival, das im Juni leider nicht stattfinden kann. Ein kleines Zeichen der Solidarität mit den Festivalmachern und ein großes Geschenk an die Fans.

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr fällt der Feuertanz aus. Das angesagte Festival hätte 2020 das 20jährige feiern können. Ein wenig Festivalluft können die Fans dennoch auf der Burg Abenberg schnuppern:

„Von der Minne zum Rock“ heißt die klangvolle Ausstellung, die zu einer Zeitreise ins Mittelalter genauso einlädt wie zu rockigen Klängen des Feuertanz Festivals. Die Bühne steht offen!

Da treffen die fränkischen Minnesänger Walter von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach tatsächlich auf die Mittelalterrockbands Schandmaul und Saltatio Mortis…

Ein Besuch auf Burg Abenberg – mit Abstand am besten geeignet für einen entspannten und spannenden Ausflug.

Wir freuen uns sehr auf Euch!

 

Geöffnet Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Alle Besucher erhalten bei Vorlage ihrer Feuertanz-Eintrittskarte von 2020 ab sofort freien Eintritt!

Die Mauern der Burg Abenberg sind seit 19. Mai wieder offen und bieten wie seit hunderten von Jahren Schutz und Sicherheit, wenn die geltenden Regeln eingehalten werden.

Museen Burg Abenberg
Burgstr. 16
91183 Abenberg
Tel. 09178 90618
info@museen-abenberg.de
www.museen-abenberg.de

Haus fränkischer Geschichte

In der Dauerausstellung "Eine Zeitreise durch Franken" erfährt man vom Leben auf einer mittelalterlichen Burg, warum Franken territorial stark zersplittert war und wie sich die Reformation, der Bauernkrieg und der 30jährige Krieg auf Franken und dessen Bevölkerung auswirkten.

Moderne Medien und anschauliche Bühnenbilder machen das Museum zu einem besonderen Erlebnis: Beeindruckende Kulissen, faszinierende Inszenierungen und Lichteffekte führen anschaulich und spannend durch die wechselvolle Geschichte Frankens.

Luginsland (Burgturm)

Der Burgturm "Luginsland" hat eine Höhe von 33 Metern, gemessen vom Turnieranger aus. Er etstand 1875 auf dem Sockel eines vorher abgebrochenen kleineren Turmes. Da das Fundament nur für den früheren Turm berechnet war, neigte sich der Turm bald durch die Belastung um 26 cm auf die Stadtseite. Bei der in den letzten Jahren erfolgten Sanierung des Turmes wurde das Fundament verstärkt und die Holztreppe mit ihren 110 Stufen komplett erneuert.

Klöppelmuseum

Das Abenberger Klöppelmuseum ist die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Die Sammlung enthält eine Vielzahl von Klöppeldokumenten wie Leinenspitzen, Metallspitzen, Arbeiten aus der Klöppelschule Abenberg, Trachtenhauben, Musterbücher, Zeichnungen und altes Klöppelgerät.

Die Kunst des Klöppelns, wohl in der Zeit der Renaissance in Italien erfunden, ist seit Jahrhunderten in der Burgstadt Abenberg beheimatet. Im 1482 gegründeten Kloster Marienburg nahm es hier seinen Ursprung und wurde, wie ein amtlicher Bericht im Staatsarchiv Nürnberg nachweist "von den Klosterfrauen zu Marienburg den weltlichen Personen in Abenberg gelehrt".

Jahrhunderte hindurch wurden bis Anfang des vorigen Jahrhunderts nur Leinen- spitzen angefertigt. Etwa ab 1830 traten durch den starken Aufschwung der fränkischen leonischen Drahtindustrie zunehmend die Metallspitzen an die Stelle der Leinenspitzen. 1833 zählte die Gewerbestatistik in Abenberg 240 Meister im Spitzenklöppeln bei etwa 600-700 Klöpplerinnen und Klöpplern zur Winterszeit.

Bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war Klöppeln für einen großen Teil der Abenberger Bevölkerung der Broterwerb.

Museen Burg Abenberg
> Haus fränkischer Geschichte
> Klöppelmuseum
Burgstraße 16, 91183 Abenberg
Tel. 09178 90618
www.museen-abenberg.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Di – So, 11 – 17 Uhr
März, November, Dezember: Do – So, 11 – 17 Uhr

26.+27. JUNI 2020 • Burg Abenberg • Abenberg bei Nürnberg